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Chronisch-venöse Insuffizienz (CVI)

Entstehung

Die chronisch-venöse Infuffizienz (CVI) ist eine Folge chronischer Venenerkrankungen, bei der die unteren Extremitäten betroffen sind. Es handelt sich hier um ein chronisch-venöses Stauungssyndrom einhergehend mit einer mangelnden Durchblutung des betroffenen Gewebes. Dadurch wird die Mikrozirkulation der Gefäße infolge einer venösen Abflussbehinderung gestört mit der Folge von z.T. schweren Venen- und Hautveränderungen. Durch einen dauerhaften Bluthochdruck der oberflächlichen Venen entstehen Gefäßveränderungen, die die Venenklappen schädigen und somit den Blutfluss zum Herzen „stauen“, wodurch der venöse Bluthochdruck wieder erhöht wird.

Außerdem findet eine Verbreiterung und Verlängerung des Kapillarbettes statt. Dieses Zusammenspiel von venösem Bluthochdruck und Schädigung der Kapillarwände führt dann zu lokalen Gewebeveränderungen, Entzündungsvorgängen und Kapillarthrombosen.

Risikofaktoren

Schwächung des Bindegewebes:

  • Weibliches Geschlecht
  • Familiäre Vorbelastung
  • Schwangerschaft
  • Genetische Faktoren

Erhöhung des venösen Drucks:

  • Langanhaltendes Stehen/ Sitzen
  • Übergewicht

Symptome

  • Ödeme
  • Venen- und Hautveränderungen
  • Ulzerationen (z.B. offenes Bein)

Behandlung

Bei den Entzündungen der oberflächlichen Venen gilt es vor allen Dingen den oft entstehenden Komplikationen wie Thrombosen und dem venösen Ulcus cruris (atraumatischen Verlust an Gewebesubstanz der typischerweise mit Entzündungszeichen einhergeht, z. B. offenes Bein) vorzubeugen.

Auch hier ist die Kompressionstherapie sowie die manuell-mechanische Unterstützung/Förderung der lokalsystemischen Durchblutung und Lymphaktivität durch die apparative Kompressionstherapie (pneumatische Kompressionspumpen) von großer Bedeutung. Dadurch wird die Geschwindigkeit des Blut- und Lymphfluss verbessert und der venöse Druck verringert. Das Gewebe wird wieder besser mit Sauerstoff versorgt, Komplikationen können verhindert, die Lebensqualität des Patienten entscheidend verbessert werden. Diese Therapien gehören zu den physikalischen Maßnamen und sind unter dem Begriff medizinisch anerkannt.  

Quellen: Wikipedia & Amboss

 

Weitere Informationen zum Thema: 

Direkt zum Literaturnachweis

AV Impulssystem bei Gefäßerkrankungen

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