Venöse Thrombose


Thrombosen entstehen zumeist in den Venen und zwar bevorzugt in der unteren Körperhälfte (tiefe Beinvenen, auch Beckenvenen). Der anatomische Aufbau der Venen- wände und die im Vergleich mit den Arterien geringere Fließgeschwin- digkeit führen zu einer Thrombose- häufigkeit in den Venen. Bei der Thrombose entsteht ein Blutge- rinnsel (Thrombus), dadurch wird ein Gefäß verengt oder ver- schlossen. Als Ursache kommen in Frage: Veränderung der Gefäß- innenwände, Verlangsamung des Blutflusses (Krampfadern, Herz- insuffizienz, Verletzung) Ver- änderung der Blutgerinnung.


Durch eine Thrombose können eine Venenklappenstörung oder eine verschlossene Vene zurückbleiben, mit der Folge von erhöhtem Venendruck, da der Fluss des venösen Blutes in Richtung Herz behindert wird. Hierdurch entstehen zahlreiche Störungen des Blutkreislaufes, wie Hautver- änderungen (bräunliche Verfär- bung), geschwollenen, schwere Beine, Wasserein- lagerungen im Gewebe (Ödeme), Krampfadern oder durch die Mangelversorgung mit Sauerstoff des Gewebes eine Wunde mit schlechten Heilungsprognosen (offenes Bein oder auch Ulcus cruris).


Im schlimmsten Fall kann es zu einer Lungenembolie kommen. Hier hat sich ein Blutgerinnsel von der Gefäßwand gelöst und ist mit dem Blutstrom in die Lunge gelangt. Der Thrombus verstopft nun nach der Passage des Herzens die Lungenarterien, dadurch verringert sich die sauerstoffaustauschende Fläche der Lunge, es kann zu einer Hypoxämie kommen. Kommt es durch den Thrombus zu einem Blutstau, muss das Herz gegen einen erhöhten Widerstand arbeiten mit der Folge einer Überlastung. Akutes Herzversagen und Sauerstoffmangel (Hypoxämie) aller Organe sind die Folge. Kann der Körper die Lungenembolie überstehen, entstehen oft großflächige Bereiche mit Narben im Lungengewebe. Dieses Gewebe ist nun funktionslos.  Außerdem besteht die Gefahr einer Lungenentzündung, da das Lungengewebe nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt wird. Durch die mangelhafte Sauerstoffversorgung kommt es zu Kurzatmigkeit, Husten evtl. zu einer Lungenentzündung. Jedes Jahr sterben in Deutschland 25.000 – 30.000 Patienten an einer Lungenembolie.


Die Thrombose-Prophylaxe ist also für die Patienten von  wesentlicher Bedeutung. Hier kann die manuell-mechanische Unterstützung/Förderung der lokalsystemischen Durchblutung und Lymphaktivität durch die apparative Kompressionstherapie (pneumatische Kompressionspumpen) die Gefahr von Thrombosen und Embolien verringern.
AV Impulssystem bei Gefäßerkrankungen

AV Impulssystem in der Chirurgie

 

 

Diese Therapien gehören zu den physikalischen Maßnamen und sind unter dem Begriff: "intermittierende pneumatische Kompression" (IPK) oder AIK ("apperative intermittierende Kompression") medizinisch anerkannt und nach den Leitlinien S3 verschreibungsfähig.

 

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