Clusterkopfschmerz

Der Cluster-Kopfschmerz ist eine primäre Kopfschmerzerkrankung, die sich durch streng einseitige und in Attacken auftretende „extremste Schmerzen“  im Bereich von Schläfe und Auge äußert. Die Bezeichnung Cluster bezieht sich auf die Eigenart dieser Kopfschmerzform, periodisch stark gehäuft aufzutreten, während sich dann für Monate bis Jahre beschwerdefreie Intervalle anschließen können. Von dem Cluster-Kopfschmerz sind mehr Männer als Frauen betroffen.


Die Kopfschmerzattacken von 15 – 180 Minuten treten meistens aus dem Schlaf heraus auf, bei 78 % der Patienten immer auf der gleichen Kopfseite. Das Schmerzzentrum liegt um das Auge herum und im Unterschied zu den Migräne-Schmerzen besteht dabei ein aktiver Bewegungsdrang.


Die Schmerzen entstehen im dichten Venengeflecht hinter dem Augapfel, dem sinus cavernos. Hier sammelt sich das Blut aus dem Kopf zum Weitertransport zum Herzen. Entzünden sich nun diese Venen, drücken sie auf die vielen dort vorhandenen Schmerzrezeptoren und verursachen dadurch diese furchtbaren Schmerzen. Die Ursache für die Entzündung ist noch unbekannt, eines ist jedoch bewiesen, normale Schmerzmittel helfen hier nicht, denn sie wirken nicht auf den hier betroffenen Hirnstamm oder den sinus cavernos.


Typische Begleiterscheinungen:

 

  • Gerötete Bindehaut des Auges
  • Tränendes Auge
  • Ein Lidödem
  • Ein hängendes Augenlid
  • Verengte Pupille


Es können aber auch untypische Symptome wie Übelkeit, Licht- oder Geräusch-empfindlichkeit auftreten. 25 % der Patienten erleben vor dem Anfall eine Aura mit insbesondere optischen oder sensiblen Wahrnehmungsstörungen, ähnlich wie bei den Migräne-Patienten.
Die Attacken können durch sog. Trigger ausgelöst werden, die Trigger sind hier nicht die Ursache, sondern der Auslöser der Kopfschmerzen. Bekannte Trigger sind z.B. Alkohol, Histamin und Nitroglycerin. Lebensmittelzusätze wie Glutamat, Kaliumnitrit, Natriumnitrit oder bestimmte Gerüche (Klebstoffe, Benzin, Parfüm etc.) können ebenfalls als Trigger fungieren. Dies trifft auch auf bestimmte Lebensmittel wie Käse, Tomaten, Schokolade oder Zitrusfrüchte zu.


Als Diagnose-Hilfe ist das Führen eines Schmerztagebuches zu empfehlen, mit Erfassung der Intensität der Kopfschmerzen (z.B. Skala von 1 – 10), der auftretenden Begleiterscheinungen sowie der vorausgehenden Mahlzeiten / Ereignisse.


Der Cluster-Kopfschmerz ist nicht heilbar, jedoch hat sich als Schmerztherapie die Inhalation von reinem Sauerstoff mit einer Durchflussrate von 12 Litern pro Minute und der Verwendung einer Hochkonzentrationsmaske in 78 % der Fälle als erfolgreich erwiesen und eine Cluster-Kopfschmerzattacke innerhalb von 15 Minuten beendet, völlig nebenwirkungsfrei und ohne Medikamente. Die Sauerstofftherapie ist kann durch Ihren Arzt verordnet werden - siehe Verordnungsvordruck "Clusterkopfschmerz".


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