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Kapnographie

Messverfahren zur Überwachung der Ausatemluft von Patienten

Die Kapnograpgie ist ein medizinisches Messverfahren, bei welchem der Kohlendioxidgehalt in der Ausatemluft des Patienten gemessen und überwacht wird. 
Bei der Kapnographie wird zusätzlich zu den Zahlenwerten auch die zugehörige Kapnographiekurve dargestellt, wodurch eine genauere Bewertung der Messung ermöglicht wird.

Die Einführung der Kapnomietrie hat zusammen mit der Puloxymetrie zu einer deutlichen Reduktion von Komplikationen bei beatmeten Patienten geführt.

Einsatzgebiete

Die Kapnographie wird bei der Verwendung von Narkosegeräten in der Anästhesie eingesetzt. Des Weiteren wird sie auch bei der Überwachung von beatmeten Patienten verwendet. Die charakteristische Form der exspiratorischen CO2-Konzentration erlaubt Rückschlüsse auf die Lungenstruktur und Verteilungsstörungen. Zum Beispiel können hiermit frühzeitig Lungenemphyseme entdeckt werden.

Auch in der Langzeitanwendung von Sauerstoff in der Therapie als auch in der Schlafmedizin hat die Kapnometrie ihre Bedeutung.

Quelle: Tinker, J.H., Dull, D.L., Caplan, R.A., Ward, R.J., Cheney, F.W. (1989): Role of monitoring devices in prevention of anesthetic mishaps: a closed claims analysis. In: Anesthesiologiy. 71 (4), S. 541-546.

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